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Veröffentlicht: Februar 8, 2025 / Foto von Elena Leya auf Unsplash

Fasten & Detox

Mit Leichtigkeit und Energie ins Frühjahr

Der Frühjahrsputz für den Körper

Warum Fasten und Entgiften?

Unser Körper wird täglich mit belastenden Speicherstoffen wie Fett an den falschen Stellen sowie mit Schadstoffen aus ungesunder Nahrung konfrontiert. Beim Fasten schalten wir gewissermaßen in den "Rückwärtsgang": Die Nahrungszufuhr wird reduziert, wodurch der Stoffwechsel aktiviert wird und überschüssige Speicherstoffe mobilisiert werden. Besonders der Frühling eignet sich hervorragend für eine Fastenkur, da der Körper nach den kalten Wintermonaten einen natürlichen Impuls zur Reinigung und Erneuerung verspürt – ein idealer Zeitpunkt, um mit Leichtigkeit und Energie in die neue Jahreszeit zu starten.

Lebensstilveränderung durch Fasten

Viele Menschen nutzen eine Fastenkur, um einen neuen Lebensstil zu beginnen – sei es der Verzicht auf ungesunde Gewohnheiten wie das Rauchen oder die Umstellung auf eine ausgewogenere Ernährung. Fasten kann der ideale Impuls für langfristige, positive Veränderungen sein.

Wer sollte nicht fasten?

Bestimmte Personengruppen sollten auf das Fasten verzichten, darunter:

  • Kinder und ältere, geschwächte Menschen
  • Schwangere und Stillende (da beim Fasten freigesetzte Giftstoffe in die Blutbahn oder Muttermilch gelangen können)
  • Personen mit Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
  • Menschen mit schweren Erkrankungen wie Krebs, chronischer Niereninsuffizienz, Tuberkulose, Herzproblemen, Leberfunktionsstörungen, Anämie oder Diabetes
  • Personen mit Suchtkrankheiten oder nach schweren Operationen
  • Menschen mit akuten seelischen Belastungen, Depressionen oder Neurosen

Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme ist eine ärztliche Rücksprache vor dem Fasten unbedingt erforderlich.

Die Vorteile des Fastens

Fasten bietet zahlreiche positive Effekte, die sowohl den Körper als auch den Geist stärken und das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig verbessern:

  • Verbesserung von Blutdruck, Blutfetten und Insulinresistenz
  • Reduktion von Bauchfett und Gewichtsabnahme
  • Besserer Schlaf und gesteigerte Leistungsfähigkeit
  • Entzündungshemmende Wirkung: Positive Effekte bei Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, Stoffwechselstörungen und psychosomatischen Beschwerden
  • Verzögerung des Alterungsprozesses (Stichwort: Autophagie)
  • Mentale und emotionale Stabilisierung
  • Stärkung des Immunsystems

Welche Fastenmethode passt zu mir?

  • Klassisches Heilfasten
  • Saft-, Basen- und Früchtefasten
  • Suppenfasten (Souping)
  • Scheinfasten
  • Intervallfasten

Die Methoden im Überblick

  • Saftfasten: Drei bis sieben Tage wird feste Nahrung durch frisch gepresste Säfte, Kräutertees, Gemüsebrühe und stilles Wasser ersetzt.
  • Basenfasten: Hier wird nicht komplett auf Nahrung verzichtet, sondern bewusst auf basenbildende Lebensmittel gesetzt, um den Körper sanft zu entlasten.
  • Früchtefasten: Diese natürliche Reinigungsmethode erlaubt feste Nahrung, beschränkt sich jedoch auf Obst, (gedünstetes) Gemüse und Nüsse.
  • Suppenfasten (Souping): Die Nahrung besteht ausschließlich aus nährstoffreichen Suppen – morgens, mittags und abends.
  • Scheinfasten: Hier wird weiterhin gegessen, jedoch in klar festgelegten Mengen und mit bestimmten Lebensmitteln, um die positiven Fasteneffekte zu erzielen.
  • Intervallfasten: Wechsel zwischen Essens- und Fastenphasen – etwa im 16:8-Rhythmus, bei dem 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen wird.

Unterstützende Maßnahmen beim Fasten

Körperliche Unterstützung:

  • Darmreinigung durch Colon-Hydro-Therapie
  • Leberentlastung mit Wickeln und Reinigungsverfahren
  • Lymphdrainage, Massagen und Schröpfen
  • Basenbäder und Basenwickel
  • Sauna- und Schwitzbäder

Geistige und emotionale Unterstützung:

  • Meditation und bewusste Entspannung
  • Bewegung an der frischen Luft

Ernährungsbezogene Maßnahmen:

  • Gesunde, biologische Ernährung
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Zungenreinigung
  • Einnahme von Heilerde
  • Ölziehen zur Entgiftung

Mögliche Nebenwirkungen

Je nach individueller Konstitution können während einer Fastenkur folgende Beschwerden auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufstörungen
  • Blähungen
  • Herzbeschwerden
  • Mundgeruch
  • Gichtanfälle
  • Stimmungsschwankungen oder Depressionen
  • Seh- und Schlafstörungen

Diese Begleiterscheinungen lassen sich oft durch professionelle Fastenbegleitung, ausreichendes Trinken und unterstützende Maßnahmen mildern.

Fazit

Eine Fastenkur ist eine wertvolle Investition in Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Sie kann den Körper entlasten, die Selbstheilungskräfte aktivieren und das Immunsystem stärken. Doch nicht jede Methode eignet sich für jede Person gleichermaßen. Vor allem Frauen sollten den Zeitpunkt ihres Fastens sorgfältig planen.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Fastenmethode und welche begleitenden Therapien – wie etwa die Colon-Hydro-Therapie – für Sie am besten geeignet sind. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leichtigkeit, Energie und Vitalität zu begleiten!

Photo by Kaizen Nguyễn on Unsplash

Heilpraktikerin & MBSR Lehrerin

Therapien für Körper & Seele
Am ruhigen Stadtrand von Köln
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